Entfernung des giftigen Jakobskreuzkraut 

Giftig für Tier und Mensch

Wieder brauchen wir viele Hände, um das giftige Jakobskreuzkraut, das sich in den letzten Jahren auch in unserer Region explosionsartig ausgebreitet hat, zu bekämpfen.
Zurzeit steht das Jakobskreuzkraut an vielen Wegrändern in voller Blüte. Bei uns findet sich meist die „klassische Version" des Jakobskreuzkrautes mit gelben Blüten, die fast immer 13 gelbe Zungenblüten haben und daher eigentlich recht gut erkennbar ist.

Aktion: Sammeln des Jakobskreuzkrauts, da schädlich für Nutztiere (Rind, Pferd) des Grünlandes
Aufgabe: Entfernen des Jakobskreuzkrautes aus Straßengräben.
Treffpunkt: Vor dem Haus von Ewald Scheuren, Eichener Str./Houverath
Datum: 16.06.2018 und 20.06.2018
Uhrzeit: 18:00 Uhr

Bitte Gartenhandschuhe mitbringen. Müllsäcke werden verteilt.

Warum ist das Jakobskreuzkraut so gefährlich?
Eine einzige verblühte Pflanze bildet zwischen 1.000 und 3.000, noch etliche Jahre keimfähige Samen aus. In der Regel fressen Rinder und Pferde die frischen Pflanzen nicht; sie „wissen" dass es nicht gut für sie ist. Dieser natürliche Schutzmechanismus funktioniert aber nicht im getrockneten Heu oder in der Silage. Die Giftstoffe kumulieren in der Leber und können über Monate und Jahre hinweg zu schwerwiegenden Erkrankungen der Tiere führen.

Wer helfen möchte, kann sich gerne bei den Vorstandsmitgliedern oder bei Rainer Hilberath melden. Mitzubringen sind in jedem Fall solide Arbeitshandschuhe und, falls vorhanden, nützliches Instrumentarium zum Ausstechen. Wer sich mit dem Thema Jakobskreutzkraut noch nicht auskennt, hier eine ausführliche Information der Landwirtschaftskammer:
http://www.ak-kreuzkraut.de/