Unsere Dörfer

Die Dörfer Eichen, Houverath, Lanzerath, Limbach, Maulbach, Scheuren und Wald liegen in landschaftlich reizvoller Lage zwischen Bad Münstereifel, Rheinbach und dem Ahrtal. Die Besiedelung dieser Landschaft geht bis auf das 12. Jahrhundert zurück. Von 1816 bis 1969 gehörten die Orte zur selbstständigen Gemeinde Houverath. Bis 1932 war das Gebiet an den damaligen Kreis Rheinbach angegliedert. Seit der kommunalen Neugliederung 1969 in Nordrhein-Westfalen wurden die Dörfer zur Stadt Bad Münstereifel (Kreis Euskirchen, Regierungsbezirk Köln) eingemeindet. Der historische Stadtkern von Bad Münstereifel liegt im Westen etwa 12-16 km entfernt.

Hauptort ist Houverath

Im Südwesten grenzt das Gebiet unmittelbar an den Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Im Nordwesten trifft man auf das Euskirchener Stadtgebiet und im Nordosten indirekt auf das Rheinbacher Stadtgebiet und den Rhein-Sieg-Kreis. Die Stadt Rheinbach dient aufgrund seiner Nähe (ca. 9-13 km), der Infrastruktur und Verkehrsanbindung noch heute als primäres Versorgungsziel. Hauptort der sieben Dörfer mit u. a. Kirche, Schule, Feuerwehr, Mehrzweckhalle und Sportplatz ist Houverath.

Mischwaldflächen und Naturschutzgebiete bestimmen die Landschaft

Um die sieben Dörfer herum liegen landwirtschaftlich genutzte Flächen in Form von Wiesen für die Heuerzeugung und Weideland für Rinder, Schafe und Pferde. Ferner bestimmen ausgedehnte Mischwaldflächen und Naturschutzgebiete die Landschaft. Die Gegend ist Teil des nördlichen Ahrgebirges. Unmittelbare höchste Erhebung ist der Hochthürmer (im Ortsdialekt „Thürne") mit 499,8 m ü. NN. Auf dem Hochthürmer befinden sich Reste einer römischen Wallanlage. Mehrere Bäche fließen durch die Täler und münden im Houverather Bach (gespeist vom Geißenbach, Sümpchen, Winkelbach, Hasenbach, Limbach und Wormsbach), welcher in den Sahrbach mündet und dieser sich weiter in die Ahr entwässert. Etwa 1,5 km südlich vom Ort Wald liegt das Radioteleskop Effelsberg, das zweitgrößte bewegliche Radioteleskop der Welt.

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Insgesamt leben in diesen Dörfern 1913 Einwohner (Stand: 31.12.2013) welche überwiegend in einzeln stehenden modernen Einfamilienhäusern wohnen. In den alten Ortskernen findet man noch jahrhundertealten Gebäudebestand mit Fachwerkhäusern. Oft sind noch alte Hofformen mit Wohn- und Stallhaus zu erkennen, welche eher klein und eng aneinander gebaut sind und oft über einen Innenhof mit Tor zur Straße verfügen.

Ein größeres Gewerbegebiet gibt es am Ortsrand von Wald. Hier sitzt auch der größte Arbeitsgeber der Dörfer, eine Dreherei mit ca. 90 Mitarbeitern.

Alle Orte haben die gemeinsame Postleitzahl 53902 von Bad Münstereifel und die Telefonvorwahl 02257 von Bad Münstereifel-Reckerscheid.