Wald (om Waal)


Wald-Dorfbild

LAGE

Koordinaten: 50° 32′ 14″ N, 6° 52′ 46″ O (Karte)
Höhe: 410 m ü. NN
Einwohner: 593 (Stand: 31.12.2015)

Am nördlichen Ortsrand verläuft die Landesstraße 113 und wird durch ein kleines Gewerbegebiet von der Wohnbebauung getrennt. In östlicher Richtung gibt es eine Gemeindestraße in Richtung Limbach und Houverath (2 km). In westlicher Richtung verläuft der Effelsberger Bach. Dahinter liegen die Dörfer Scheuerheck und Holzem. Nah am westlichen Ortsrand liegt das Gestüt „Konrad-Adenauer-Höhe". Im Süden liegt das Radioteleskop Effelsberg, das zweitgrößte Radioteleskop der Welt. Um den Ort herum liegen ausgedehnte Wiesen und Weideflächen. Der Ort liegt recht hoch, sodass von einer Anhöhe an südlichen Ortsrand die Sicht bis zum Siebengebirge reicht.

Im Ortskern an der Einmündung Antoniusstr./Vogelsangstr. besteht eine Bushaltestelle „Wald". Am Ortsrand an der L 113 liegt eine weitere Haltestelle „Konrad-Adenauer-Höhe". Weitere Infos siehe Verkehr/ÖPNV.

INFRASTRUKTUR

Im Gewerbegebiet Wald sitzen einige kleine bis mittelständige Betriebe. Hierzu gehören u. a. eine Dreherei, eine Glasbläserei, ein Bauunternehmen, ein Fliesenleger, eine Schreinerei, ein Betrieb für Forst- und Gartentechnik und einen Reifenhandel. Ferner sind auch ein Fitnesscenter und ein Restaurant mit Biergarten dort ansässig. Am südlichen Ortsrand gibt es eine Einkehrmöglichkeit für Wanderer in der warmen Jahreszeit. Dort laden Wege in Richtung Radioteleskop und zur Martinshütte an der Kapelle Seeligen zum wandern ein.

GESCHICHTE

Wald-alt
Kartenausschnitt nach Tranchot/Müffling (1801-1828),
Quelle: Reproduktion Geobasis NRW
Die rund 350 ha große Herrschaft Wald gehörte bis 1794 den Freiherren und späteren Grafen von Gymnich zu Vischel. Von 1816 bis 1969 gehörte Wald zur Gemeinde Houverath.
Seit 1969 ist Wald ein Stadtteil der Stadt Bad Münstereifel.

Die Kapelle wurde als schlichter Bruchsteinbau im 18. Jahrhundert errichtet. Verehrt wird hier der heilige Antonius von Padua, den man vor allem zum Wiederauffinden verlegter oder verloren gegangener Gegenstände anruft. In Süddeutschland und Österreich wird er deshalb gerne „Schlamperl-Toni" genannt (Festtag: 13. Juni – Antonius von Padua).