Scheuren (Schüre)


Scheuren Dorfmitte

LAGE

Koordinaten: 50° 33′ 31″ N, 6° 54′ 9″ O (Karte)
Höhe: 365 m ü. NN
Einwohner: 181 (Stand: 31.12.2013)

Die Landesstraße 113 von Rheinbach nach Mahlberg verläuft durch das Dorf. Im Ort zweigt in Höhe der Kapelle die Kreisstraße 52 in Richtung Lanzerath ab. Das Dorf grenzt im Norden unmittelbar vor dem alten Forsthaus Scheuren an das Stadtgebiet Euskirchen. Dort zweigt auch die Landesstraße 498 in Richtung Bad Münstereifel ab. Unmittelbar um das Dorf herum liegen Wiesen und Weiden. Im Norden und Westen hinter der Landesstraße 498 beginnen große zusammenhängende Waldflächen des Flamersheimer Wald mit den Fluren Rehbruch und Wolkenbruch. Im Westen an der L 498 liegt das Gut Unterdickt. Westlich sind um den Winkelbach bis zu einem Waldrand weitere Weiden und Wiesen mit dem Flurnamen Mönchsheide. Südlich des Ortes fließt der Houverather Bach.

Im Ort gibt es in Höhe der Kapelle die Bushaltestelle „Scheuren". Weitere Infos siehe Verkehr/ÖPNV.

GESCHICHTE

Scheuren-alt
Kartenausschnitt nach Tranchot/Müffling (1801-1828),
Quelle: Reproduktion Geobasis NRW
Gemeinsam mit Eichen, Lanzerath und dem „wüst gefallenen Leyhof" gehörte Scheuren vor 1800 zur Unterherrschaft Schweinheim im Herzogtum Jülich. Kirchlich gehörte der Ort zur Pfarrei Houverath, deren Kirchdorf zur Zeit des Alten Reiches im Eigentum des Grafen von Blankenheim war.

Von 1816 bis 1969 gehörte der Ort zur selbständigen Gemeinde Houverath; seit 1969 ist er ein Stadtteil von Bad Münstereifel.

Die Kapelle St. Wendelinus und Agatha wurde als schlichter Bruchsteinbau im 18. Jahrhundert errichtet. Der Festtag für St. Wendelinus ist am 20. Oktober. Die Bauernregel für diesen Tag lautet: "Sankt Wendelin, verlass uns nie, schirm unsern Stall, schütz unser Vieh."