Mobilität-Workshop im Pfarrheim Houverath

Besseres ÖPNV-Angebot ankurbeln

Gutes Mobilitätsangebot in der Region ist wichtig
Im ländlichen Raum ist das ÖPNV-Angebot so gering, dass der eigene PKW meist unerlässlich ist. Der Bevölkerungsrückgang mit sinkenden Schülerzahlen führt zu einer weiter sinkenden ÖPNV-Nachfrage und somit  - bei leeren Kassen - möglicherweise künftig zur Verschlechterung des Angebots. Ein gutes Mobilitätsangebot in der Region ist wichtig – gerade auch für neue Bürger, die sich in unseren Dörfern ansiedeln wollen.

Notfallversorgung wird verbessert

Defibrillatoren unterstützen die Erste Hilfe

Ein Defibrillator (Schockgeber) ist ein Gerät, von dem sich wohl jeder wünscht, dass er es niemals benötigen wird. Aber: 85% der plötzlichen Herztode zeigen zunächst Symptome wie Kammerflimmern. Das Herz pumpt nicht mehr, sondern gerät ins Chaos. Jetzt zählt jede Minute. Durch einen Elektroschock mit einem Defibrillator kann das Herz quasi wieder auf „Start und Pumpen" zurückgesetzt werden. Mittlerweile gibt es sogenannte „Automatisierte externe Defibrillatoren (AED)", die auch von Laienhelfern leicht bedient werden können.

Kosten können gedeckt werden

Spende der Kreissparkasse

Insgesamt 278 Vereine und Einrichtungen aus dem Kreis Euskirchen haben sich in diesem Jahr bei der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen um eine Zuwendung beworben. Unser Verein Dörfergemeinschaft am Thürne e.V. war zum ersten Mal unter den Antragstellern dabei. Für unsere künftige Vereinsarbeit erhalten wir eine Spende von 1000 €! Für einen Verein, der sich lediglich durch Spenden finanziert, ist das eine erfreuliche Nachricht.

ÖPNV optimieren

Schlechte Verbindungen nach Rheinbach

Bereits beim Zukunftsforum am 02.03.2013 wurde deutlich, dass der ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) in unseren Dörfern ausbaufähig ist. Die Anbindung in Richtung Bad Münstereifel mit bedarfsorientierten TaxiBus und AST ist noch zufriedenstellend, allerdings ist Rheinbach nur sehr umständlich zu erreichen. Obwohl Rheinbach als Mittelzentrum näheres Versorgungszentrum vieler Bewohner des Höhengebietes am Thürne ist, besteht keine direkte Durchbindung einer Linie, daher ist ein Umstieg in Kurtenberg erforderlich.

Zukunftsforum erfolgreich

Konkrete Maßnahmen wurden erarbeitet

Viele engagierte Mitbürger fanden sich am 02.03.13 im Houverather Pfarrheim ein, um Ideen für die Zukunft unserer Dörfer zu erarbeiten.  Neben einer Einleitung durch Achim Blindert (Geschäftsbereichsleiter Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall beim Kreis Euskirchen) und der Vereinsvorstellung durch Vorstandvorsitzender Hans Harden moderierte Prof. Dirk Vallée vom Aachener Planungsbüro p:4 die Veranstaltung des Projekts „Aktive Dörfer stärken". Unterstützend waren auch Sabine Conrad und Kirsten Kröger von der Kreisverwaltung und Bernd Billion, Katja Engelen und Torsten Merkens von p:4 anwesend.